Über uns
Zu Beginn der 60er- Jahre setzt sich im Kanton Basellandschaft die Erkenntnis durch, „dass etwas getan werden müsse“. Dies führte, unter Federführung des damaligen KIGA-Chefs, Dr. Adolf Ballmer, und unterstützt von zahlreichen Arbeitgeberfirmen, den Landeskirchen, verschiedenen Verbänden und Organisationen, zur Schaffung des ald mit Rechtsform eines Vereines. Mit bescheidensten Mitteln und ohne jegliche praktische Erfahrung, quasi aus dem Nichts, galt es, Dienstleistungen aufzubauen. Als 1970 der Bund die Eidgenössische Ausländerkommission / EKA einsetzte, war diese froh, auf die schweizweit kaum mehr als Handvoll Stellen zurückgreifen zu können, die sich in den 60er Jahren um die Probleme der Einwanderer kümmerten. Dazu gehörte auch der ald BL.
Die Wirtschaft war nicht nur bei der Gründung des ald ein wichtiger Träger und Partner, sondern ist es immer geblieben. Ein Umstand, der zur Gründung des Ausländerdienstes Baselland führte, zeigte sich auch in seinem ersten Namen. Damals hiess er „Basellandschaftliche Arbeitsgemeinschaft für die Betreuung ausländischer Arbeitskräfte“. In der Zwischenzeit hat sich vieles verändert.
Dank Leistungsverträgen mit Bund und Kanton konnten der ald ab dem Jahr 2001 die Fachstelle Integration aufbauen. Der ald hat sich in 6 Jahrzehnten von einer niederschwelligen Anlaufstelle zu einem Kompetenzzentrum in Integrationsfragen entwickelt. Der ald ist überzeugt, dass das damals gewählte Modell „Ausländerdienst Baselland“ mit seiner breiten Abstützung für unseren Kanton auch heute noch ein guter Weg zur Umsetzung der Integrationsmassnahmen auf operativer Ebene ist.
Als konfessionell und politisch unabhängiger Verein bezweckt der Ausländerdienst die Beratung, Förderung und Integration der im Kanton Basel-Landschaft wohnhaften und erwerbstätigen ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Angehörigen durch
- Sprach- und Qualifizierungsangebot
- Frühförderprogramme
- Information und Beratung
- Coaching zur nachhaltigen beruflichen und sozialen Integration
- Einsatz von interkulturell Dolmetschenden
- Zusammenarbeit und Koordination mit Bund, Kanton, Gemeinden und Dritten
Der Ausländerdienst steht als Kompetenzzentrum den Migrantinnen und Migranten, Schweizerinnen und Schweizern sowie verschiedenen Institutionen und Einzelpersonen, welche sich mit Integrationsfragen befassen, zur Verfügung.
Leitbild
• Wir verstehen uns als regional verankertes Kompetenzzentrum, das fachlich fundierte und menschenrechtsorientierte Integrationsarbeit leistet.
• Wir erkennen die strukturellen, gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen von Migration und setzen uns fachlich reflektiert mit ihnen auseinander.
• Wir leisten einen wirksamen Beitrag zu einer sozial gerechten und gesellschaftlich nachhaltigen Integration – im respektvollen Ausgleich der Interessen von Klient*innen, Gesellschaft und Institutionen.
• Wir fördern und fordern mit Angeboten und Leistungen, die zur Selbsthilfe ermächtigen und Teilhabe schaffen.
• Wir engagieren uns für eine aktive, konstruktive Zusammenarbeit und Austausch mit Behörden, Wirtschaft, Fachorganisationen, Privatpersonen und der Gesellschaft.
• Wir verfolgen keinen Selbstzweck und unser Handeln orientiert sich am sozialen Auftrag und nicht an wirtschaftlicher Gewinnorientierung.
• Wir haben den Anspruch, professionelle und qualitative hochwertige Leistungen zu erbringen.
• Wir schätzen Mitarbeitende, die verantwortungsbewusst, fachlich reflektiert und menschenrechtsorientiert handeln und sich für eine gerechte Gesellschaft einsetzen.
• Wir fördern eine respektvolle, resiliente und vielfaltsbewusste Arbeitskultur, in der sich Mitarbeitende einbringen und weiterentwickeln können.
• Offene Kommunikation, gesunde Fehlerkultur und Eigenverantwortung prägen unsere Arbeit – stets im Zusammenspiel mit gegenseitiger Unterstützung und organisatorischer Mitverantwortung.
• Wir handeln transparent, verantwortungsbewusst und ressourcenbewusst. Wo immer Zielkonflikte entstehen (z. B. zwischen Qualität, Quantität und verfügbaren Mitteln), suchen wir gemeinsam die bestmögliche Balance im Sinne unseres sozialen Auftrags.
• Wir stellen den Menschen und seine Beziehungen ins Zentrum unseres Handelns und setzen Technologien nur dort ein, wo sie unsere professionelle Arbeit sinnvoll unterstützen.
Pratteln, März 2026
Der Ausländerdienst Baselland finanziert seine Programme, Projekte und Aktivitäten wie folgt:
- Kantonale Leistungsvereinbarungen und Kantonales Integrationsprogramm (KIP)
- Gemeinden (Sozialdienste) nehmen Leistungen in Anspruch
- Erträge aus Eigenleistungen
- Mitgliederbeiträge und Spenden
Weitere Information zur finanziellen Situation des Ausländerdienstes Baselland finden Sie in unseren Jahresberichten.
Migration und Integration sind zentrale gesellschaftliche Herausforderungen. Dem Ausländerdienst Baselland ist der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft wichtig. Um unsere Leistungen als gemeinnütziger Verein weiterhin zielorientiert, zweckmässig und professionell anbieten sowie weiterentwickeln zu können, ist die externe Unterstützung wichtig.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Geschäftsleitung
Christopher Tütsch
Personalwesen und GL-Assistenz
Nicole Leuenberger
Reinigung + Hauswartung
Upul Mahakumara
Abteilung Information & Beratung
Cristina Franchi (Leitung)
Carolina Hutmacher
Eda Ilkhan
Evelyne Tran
Abteilung Coaching & Integration
Ines Pareja (Leitung)
Leon Breiter
Tatjana Kresse
Qendresa Morina
Corinne Egger
Priscilla Samantha Parzanese
Pia Herrli
Aleksandra Joksimovic
Abteilung Dolmetschen & Übersetzung
Kamil Strzelecki (Leitung)
Kezban Yetis
Silvana Calvagna
Ana Palesko
Charlotte Golay
234 Dolmetschende und Übersetzende
Abteilung Kurse
Bettina Kiedl (Leitung & QM)
Renate Eschbach-Eckert (Leitung Kurse UKR, Vorbereitung Brückenangebot)
Eva Weidmann
Jasmin Chrétien
40 Lehrkräfte und Sprachtest-Prüfende
7 Kinderbetreuerinnen
Abteilung Frühe Sprachförderung
Renate Eschbach (Leitung)
16 Frühförderpädagoginnen
Vorstand
Joseph Thali-Kernen, Präsident
Philipp Schoch, Vize-Präsident
Stephan Ackermann
Stephan Mathis
Thusanthy Sinniah
Julie von Büren
